Autoreninformationen

Autoreninformationen und
Richtlinien zur Manuskriptgestaltung
für die Zeitschrift
Unterrichtswissenschaft

 

1 Fokus der Zeitschrift

Die Unterrichtswissenschaft veröffentlicht vorwiegend erfahrungswissenschaftlich orientierte Arbeiten zur Lehr-Lern-Forschung in den Bereichen Schule, Studium, Beruf und Freizeit. Ihr besonderes Anliegen ist es, auf breiter Basis wissenschaftliche Arbeiten und ihre Ergebnisse so darzustellen, dass deren Bedeutung für die weitere Entwicklung von Forschung und Praxis im Bildungskontext sichtbar wird.

Die Unterrichtswissenschaft publiziert empirische Originalarbeiten, Kurzartikel und Übersichtsartikel in deutscher und englischer Sprache. Außerdem können Berichte und Mitteilungen sowie Buchbesprechungen zur Veröffentlichung angeboten werden. Zur Sicherung höchster Qualitätsstandards werden grundsätzlich nur Originalarbeiten publiziert, die ein doppelblindes Peer-Review-Verfahren durchlaufen haben und noch an keiner anderen Stelle eingereicht, im Druck oder bereits publiziert sind.

Die Unterrichtswissenschaft hat einen internationalen Leserkreis, mit einem speziellen Fokus auf den deutschsprachigen Ländern als einer der bedeutendsten Regionen wissenschaftlicher Forschung. Die Unterrichtswissenschaft gehört laut einer aktuellen Zitationsanalyse in Web of Science, PsychInfo und Harzing’s Publish or Perish (1999-2010) zu den drei meistzitierten deutschsprachigen Zeitschriften in der Erziehungswissenschaft. Ca. 50% der Zitate im Web of Science finden sich in englischsprachigen Publikationen.

2 Einsendung von Manuskripten

Manuskripte sind ausschließlich elektronisch als Word-Datei und pdf-Datei einzureichen. Im Begleitschreiben müssen Manuskripttitel, Namen und Dienstanschriften aller Autoren und die Manuskriptlänge (Zeichen inkl. Leerzeichen) angegeben sein. Der/die korrespondierende Autor/in versichert, dass alle Mitautor/innen von der Einreichung Kenntnis haben und ihr zustimmen. Zudem ist eine Erklärung abzugeben, dass das Manuskript noch an keiner anderen Stelle eingereicht, im Druck oder bereits publiziert ist, dass die Autorinnen und Autoren über sämtliche Urheberrechte an dem Beitrag einschließlich aller Bildvorlagen, Zeichnungen, Abbildungen und Tabellen verfügen und der Beitrag keine Rechte Dritter verletzt.

Manuskripte für einen Thementeil sind an die jeweilige Herausgeberin/den Herausgeber zu senden. Manuskripte für den allgemeinen Teil sind einzureichen bei:

Dr. Johannes Bauer, E-Mail: jbauer@tum.de
Postanschrift: TU München, TUM School of Education
Schellingstr. 33, D-80799 München

3 Begutachtungsverfahren

Eingereichte Beiträge werden in einem anonymen Peer-Review-Verfahren begutachtet. Beim Eingang wird von der Redaktion geprüft, ob sie in das Themenfeld der Unterrichtswissenschaft passen und die Richtlinien erfüllen. Manuskripte, die diesen Anforderungen genügen, werden themenbezogen einem der Herausgeber (Action Editor) weitergeleitet, der die Begutachtung organisiert. Über die Annahme eines Manuskripts entscheiden die Herausgeberinnen und Herausgeber unter Berücksichtigung der Gutachten. Dabei wird eine der folgenden Entscheidungen getroffen:

·         Annahme (ggf. mit kleineren Überarbeitungen)

·         Annahme unter der Bedingung größerer Überarbeitungen (mit erneuter Begutachtung)

·         Ablehnung mit Möglichkeit zur Wiedereinreichung

·         Ablehnung

Die Gutachten werden den Autorinnen und Autoren in anonymisierter Form übermittelt. Im Fall einer bedingten Annahme werden den Autorinnen und Autoren entsprechende, in den Gutachten benannte Überarbeitungsauflagen mitgeteilt.

Im gesamten Begutachtungsverfahren bleiben die Identitäten sowohl der Autorinnen und Autoren als auch der Gutachterinnen und Gutachter gegenüber der jeweils anderen Partei verdeckt. Autorinnen und Autoren sind verpflichtet, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, damit ihre Identität im Begutachtungsprozess nicht aus dem Manuskript erschlossen werden kann. Dies gilt auch für die Bezugnahme auf eigene Publikationen und Vorarbeiten sowie auf institutionelle Zugehörigkeiten oder Projekte. Diese können, im Falle einer Annahme des Manuskriptes, nach dem Begutachtungsverfahren eingefügt werden. Die Verantwortlichkeit für die Anonymisierung des Manuskripts liegt bei den Autorinnen und Autoren.

Beispiel: „In unserer vorhergehenden Studie (Meier & Huber, 2008) konnten wir zeigen …“ à „Meier und Huber (2008) zeigten, dass …“.

4 Procedere nach Annahme eines Manuskriptes

Die Redaktion behält sich vor, aus redaktionellen Gründen an bereits angenommenen Texten Korrekturen vorzunehmen (z.B. Kürzungen), die vor der Drucklegung mit den Autorinnen und Autoren abgestimmt werden, oder Manuskripte zu diesem Zweck kurzfristig zur Überarbeitung an die Autoren zurückzureichen.

Nach Abschluss der Satzarbeiten erhält der/die jeweils federführende Autor/Autorin die Druckfahnen. Diese sind kurzfristig zu korrigieren und an den Verlag zurückzusenden. Bitte beachten Sie, dass in diesem Stadium keine inhaltlichen Überarbeitungen oder umfangreiche Änderungen an den Texten möglich sind.

Im Falle der Veröffentlichung erhält die Autorin/der Autor drei Hefte als Belegexemplare; darüber hinaus kann das Heft, in dem der Beitrag enthalten ist, mit 50% Rabatt auf den Einzelheftpreis bezogen werden.

5 Richtlinien zur Manuskriptgestaltung

Für die Abfassung des Manuskripts sind die unten stehenden Richtlinien verbindlich. Manuskripte, die den Richtlinien nicht entsprechen, werden zurückgereicht und gehen nicht in das Begutachtungsverfahren. Die Richtlinien der Unterrichtswissenschaft orientieren sich am Publication Manual der American Psychological Association (APA, 6. Aufl., 2009). Im Zweifelsfall ist der APA-Stil zu verwenden, ggf. mit deutschsprachiger Anpassung.

5.1 Umfang

Originalarbeiten dürfen 52.000 Zeichen, Überblicksarbeiten 65.000 Zeichen und Kurzartikel oder Rezensionen 13.000 Zeichen nicht überschreiten und zwar einschließlich Zusammenfassungen, Abbildungen, Tabellen und Literaturverzeichnis (alle Angaben incl. Leerzeichen). Die Gesamtanzahl der Zeichen (incl. Leerzeichen) eines Manuskriptes ist der Redaktion bei der Einreichung mitzuteilen. Bitte beachten Sie, dass aus der Begutachtung resultierende Überarbeitungsauflagen umfangsneutral eingearbeitet werden müssen.

5.2 Gliederung des Textes

Im Text sollte, sofern angemessen, die folgende Großgliederung mit eigenen Überschriften eingehalten werden: Einleitung / Theoretischer Hintergrund / Methode / Ergebnisse / Diskussion / Literatur

5.3 Manuskriptaufbereitung

Das Manuskript umfasst folgende Teile, die jeweils auf einer neuen Seite beginnen

  1. Titelseite: Manuskripttitel (deutsch und englisch), Namen der Autorinnen und Autoren sowie deren institutionelle Zugehörigkeiten

  2. Zusammenfassung des Beitrags in deutscher und englischer Sprache, sowie jeweils 3-5 Schlüsselwörter und Keywords (maximal 17 Zeilen; bei Kurzartikeln genügt eine Zusammenfassung in englischer Sprache); die Zusammenfassung informiert die Leserin/den Leser über Problem, Methode, Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Arbeit)

  3. Beitrag, beginnend mit dem Manuskripttitel, Text in zunächst anonymisierter Form (siehe oben)

  4.  Literaturverzeichnis

  5. Tabellen

  6. Abbildungen

  7. Anschriften der Autor/innen (dienstlich oder privat) für den Abdruck am Ende des Beitrages sowie als Versandadresse für die Korrekturfahnen

5.4 Textformatierung

Schrift: Times New Roman mit Schriftgröße 12pt

Hervorhebungen: Bitte setzen Sie alle Textstellen, die im Druck kursiv hervorgehoben werden sollen, im Manuskript direkt mit Ihrer Textverarbeitungssoftware kursiv. Sonstige Hervorhebungen sind nicht möglich.

Statistische Angaben: Alle statistischen Symbole (N, p, M, SD, df, F, t, etc.) sind kursiv zu setzen. Dies gilt jedoch nicht für Koeffizienten, die mit griechischen Buchstaben bezeichnet werden. Als Dezimaltrennzeichen ist einheitlich ein Punkt (statt eines Kommas) zu verwenden.

Zeilenabstand: Zweizeiliger Abstand für alle Textteile (auch Tabellen, Überschriften, etc.).

Seitenränder: Für jeden Seitenrand 2,5 cm Abstand zum Text.

5.5 Überschriften

Es sind maximal drei Ebenen von Überschriften möglich. Hauptüberschriften der ersten und zweiten Ebene werden nummeriert. Die dritte Hierarchieebene steht ohne Nummerierung, wird mit abschließendem Punkt in die erste Zeile des betreffenden Absatzes einbezogen und kursiv gesetzt.

5.6 Abbildungen und Tabellen

Abbildungen und Tabellen können nur berücksichtigt werden, wenn sie maximal in der endgültigen Satzspiegelgröße (11,3 cm x 19 cm) angelegt sind und als Word-kompatible Datei separat beiliegen. Bitte achten Sie unbedingt auf die Skalierbarkeit der Abbildung und legen Sie Tabellen ggf. im Querformat an.

Rasterungen oder farbig hinterlegte Texte sind nicht möglich. Im Text ist die Stelle, an der die Abbildung erscheinen soll, kenntlich zu machen. Bitte achten Sie darauf, dass die Schrift innerhalb der Abbildung groß genug ist, um bei späterer Verkleinerung noch lesbar zu bleiben. Auch bei Tabellen ist auf Raumersparnis und räumliches Format zu achten. Die Gliederung einer Tabelle soll nach Möglichkeit nur mittels waagrechter Striche erfolgen. Hinweise zur Gestaltung von Tabellen und Abbildungen geben u.a.:

Nicol, A. A. M. & Pexman, P. M. (2010). Presenting your findings. A practical guide for creating tables (6. Aufl.). Washington, D.C.: APA.

Nicol, A. A. M. & Pexman, P. M. (2010). Displaying your findings: A practical guide for creating figures, posters, and presentations (6. Aufl.). Washington, D.C.: APA.

Abbildungen und Tabellen werden getrennt durchnummeriert und mit einer Legende versehen. Die Legende steht bei Tabellen oberhalb, bei Abbildungen unterhalb.

5.7 Fußnoten

Fußnoten sind zu vermeiden und sollten, wenn unumgänglich, nur Erläuterungen enthalten, die nicht in den Text gehören (z.B. Hinweis auf Projektförderung). Sie müssen per automatischer Fußnotenfunktion eingefügt und fortlaufend nummeriert werden.

5.8 Zitation

Autorinnen und Autoren werden (ohne Vornamen) in Klammern mit Erscheinungsjahr des Werkes zitiert, auf das Bezug genommen wird, z.B. (Anderson, 1983). Zwei Autorinnen/Autoren einer Arbeit werden durch ein "&" verbunden, z.B. (Mandl & Fischer, 1985). Bei mehr als zwei Autorinnen/Autoren werden bei der ersten Nennung alle aufgeführt, z.B. (Lebart, Morineau & Fénelon, 1984); bei weiteren Nennungen werden sie mit et al. abgekürzt, z.B. (Lebart et al., 1984). Im Literaturverzeichnis sind alle Autorinnen und Autoren aufzuführen. Bei mehreren Veröffentlichungen einer Autorin/eines Autors aus einem Jahr, wird das Erscheinungsjahr durch a, b, c, usw. ergänzt, z.B. (Anderson, 1983a).

Zitaten muss am Ende Erscheinungsjahr und Seitenzahl der Quelle beigefügt werden, z.B. „The human organism has many systems ...“ (Schreuder, 1987, S. 101). Für den Fall, dass nicht aus Originalarbeiten zitiert wird, sind Erscheinungsjahr der Originalveröffentlichung sowie die Quelle bzw. Ausgabe anzuführen, die dem Zitat zugrunde liegt, z.B. (Kant, 1790/1983).

5.9 Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis ist im APA-Stil zu verfassen, unter Verwendung der deutschsprachigen Abkürzungen (Hrsg., S., Bd., Aufl.).

Zeitschriftenbeiträge

Schurz, G. (1985). Denken, Sprache und Erziehung in genetisch-epistemologischer Perspektive. Ein kritischer Beitrag zur aktuellen Piaget-Kontroverse. Zeitschrift für Semiotik, 7, 335-366.

Bei Zeitschriftenaufsätzen wird die Heftnummer nur dann angegeben, wenn bei der zitierten Zeitschrift jedes einzelne Heft neu paginiert wird.

Seidel, T. & Prenzel, M. (2003). Mit Fehlern umgehen – zum lernen motivieren. Praxis der Naturwissenschaften – Physik in der Schule, 52(1), 30-34.

Monografien

Anderson, J. R. (1983). The architecture of cognition. Cambridge, MA: Harvard University Press.

Anthologien, Bei- und Sonderhefte

Prenzel, M. & Allolio-Näcke, L. (Hrsg.). (2006). Untersuchungen zur Bildungsqualität von Schule. Abschlussbericht des DFG-Schwerpunktprogramms. Münster: Waxmann.

Allemann-Ghionda, C. & Terhart, E. (Hrsg.). (2006). Kompetenzen und Kompetenzentwicklung von Lehrerinnen und Lehrern: Ausbildung und Beruf (51. Beiheft der Zeitschrift für Pädagogik). Weinheim: Beltz.

Themenhefte

Tack, W. (Hrsg.). (1986). Veränderungsmessung [Themenheft]. Diagnostica, 32(1).

Beiträge in Anthologien

Kerres, M. (2002). Technische Aspekte multimedialer Lehr-Lernmedien. In L. J. Issing & P. Klimsa (Hrsg.), Information und Lernen mit Multimedia (5. Aufl., S. 19-28). Weinheim: Beltz.

Forschungsberichte

Eraut, M., Alderton, J., Cole, G. & Senker, P. (1998). Development of knowledge and skills in employment (Forschungsbericht Nr. 5). Sussex: University of Sussex, Institute of Education.

Tagungsbeiträge

Ericsson, K. A. (2006, Juni). Reproducibly superior professional performance in a changing world: How it is maintained and improved by deliberate practice. Paper präsentiert auf der EARLI SIG Professional Learning and Development Conference, Heerlen, Niederlande.

Internet-Quellen

Lehrerbildungszentrum der LMU München (2009). Reform der Lehrerbildung in den einzelnen Bundesländern. Zugriff am 19.8.2009 unter http://www.lehrerbildungszentrum.uni-muenchen.de/lehre_studium/studienreform/informationen/index.html

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Stand: Juni 2011